Über das IMSF

Geschichte des Instituts für Multiple-Sklerose-Forschung (IMSF)

Das IMSF wurde im Januar 2004 mit Hilfe der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung gegründet. Mit Unterstützung des Landes Niedersachsen baute der Bereich Humanmedizin der Universität Göttingen die zweite Etage des neurowissenschaftlichen Forschungsgebäudes im Waldweg 33 aus und gründete die Abteilung für Experimentelle und Klinische Neuroimmunologie. Prof. Ralf Gold wurde als Direktor der Abteilung und Vorsitzender des IMSF ernannt.

about

Die offizielle Eröffnung fand am 31.3.2004 im Rahmen der ersten Verleihung des Helmut-Bauer-Preises in Anwesenheit des Namensgebers des Preises statt (Pressemitteilung). Prof. Helmut Bauer (* 31. März 1914; † 16. Januar 2008; Photo links) war von 1963 bis 1980 als Direktor der Neurologischen Klinik der Georg-August-Universität Göttingen tätig und gilt als der Mentor der deutschen Multiple Sklerose-Forschung nach dem zweiten Weltkrieg. Der Preis wird jährlich zu Ehren der großen Verdienste von Prof. Bauer für die Behandlung und Erforschung der Multiplen Sklerose an Nachwuchswissenschaftler vergeben.

Im August 2006 wechselte Prof. Gold an das St. Joseph Krankenhaus in Bochum. Nach einer kommissarischen Interimsphase unter der Leitung von Prof. Wolfgang Brück (Direktor der Abteilung Neuropathologie der Universität Göttingen) wurde Prof. Alexander Flügel im Dezember 2008 als Vorsitzender des IMSF und Direktor der Abteilung für Experimentelle und Klinische Neurologie berufen (Lebenslauf). Im Jahr 2009 wurde die Abteilung dann zum Institut für Neuroimmunologie umbenannt.

Im Mittelpunkt der Forschung des IMSF und des Instituts für Neuroimmunologie steht die Untersuchung der Pathogenesemechanismen der Multiplen Sklerose. Die Forschungsaktivitäten sollen helfen, neue therapeutische Ansätze zur Behandlung der Multiplen Sklerose zu entwickeln und Wirkmechanismen von etablierten Therapien zu verstehen.